codeto report testen
Diese Seite führt dich strukturiert durch einen ersten Testlauf von codeto report. Ziel: realistische Abläufe abbilden, Rollen und Visierungsstufen verstehen, prüfen ob die erfassten Daten für den Lohnexport reichen.
Lies die Seite einmal durch, bevor du mit der Datenaufbereitung startest. Einige Entscheidungen (Visierungsstruktur, Rollen, Umfang der Testwoche) beeinflussen die Excel-Vorlage und damit den Import.
1. Grundbegriff: Rapport
Ein Rapport ist ein einzelner Eintrag in codeto report. Er kann 15 Minuten oder 8 Stunden umfassen, deckt aber nie mehr als einen Tag ab.
2. Fragen zu Beginn
Bevor du startest, die wichtigsten Punkte klären:
- Welche Personen und welche Woche sollen im Test abgebildet werden?
- Welche Visierungsstufen möchtest du testen? Typische Ketten:
- Mitarbeitende → Geschäftsführer
- Mitarbeitende → Projektleiter → Geschäftsführer
- Mitarbeitende → Projektleiter → Sekretariat → Geschäftsleiter
- Welche Personen übernehmen welche Rolle in der Visierungsstruktur?
- Welche Zusätze / Zuschläge sind an Mitarbeitende, welche an Projekte gebunden? Typische Beispiele:
- Samstagszuschlag: an ein Projekt gebunden, wird nur bei einer Projektbuchung am Samstag ausgelöst.
- Pikett-Pauschale: an den Mitarbeitenden gebunden, wird auch ausbezahlt, wenn keine Buchung auf ein Projekt geht.
- Gibt es Teilzeit-Muster oder abweichende Sollstunden, die abgebildet werden müssen?
- GAV oder eigene Zuschlags-Regeln?
3. Visierungsstruktur festlegen
codeto report unterstützt vier Visierungsstufen. Jede Stufe wird aktuell durch eine einzelne Person besetzt, eine Mehrfach-Besetzung ist nicht möglich. Für Abwesenheiten lassen sich aber Stellvertretungen hinterlegen.
| Stufe | Bezeichnung | Typisch | Zuweisung |
|---|---|---|---|
| 1 | Kontrolle Projektleiter | Bauleitender Monteur | Über Excel-Vorlage pro Projekt (ans codeto-Team übermitteln). |
| 2 | Projektleiter | Projektleiter | Über Excel-Vorlage pro Projekt. |
| 3 | Kontrolle Vorgesetzter | Sekretariat | Direkt in codeto report definieren und bearbeiten. |
| 4 | Vorgesetzter | Geschäftsführung / Vorgesetzte | Direkt in codeto report definieren und bearbeiten. |
- Absenzen gehen immer direkt an die Stufe Kontrolle Vorgesetzter und überspringen die Projektleitenden.
- Es können auch weniger Stufen verwendet werden, z. B. nur eine (Mitarbeitende → Vorgesetzte).
- Die Visierungsstruktur bestimmt die Reihenfolge, welche eine abgeschlossene Woche oder einzelne Tage durchlaufen.
4. Rollen und Testpersonen definieren
Festlegen, welche Rollen im Test beteiligt sind:
- Servicemonteure
- Projektmitarbeitende
- Kontrolle Projektleiter
- Projektleitende
- Kontrolle Vorgesetzter
- Vorgesetzte
Es müssen nicht alle Rollen besetzt sein. Für einen lauffähigen Test genügen ein Mitarbeiter (Servicemonteur oder Projektmitarbeitender) und ein Vorgesetzter, der die Rapporte kontrolliert und visiert.
5. Testdaten vorbereiten
Wenn alle Punkte geklärt sind, folgt die Datenaufbereitung:
- Excel-Vorlage vollständig ausfüllen, basierend auf den definierten Rollen und Szenarien.
- Vorlage an das codeto-Team übermitteln.
6. Umgebung aufsetzen (mit dem codeto-Team)
Die folgenden Punkte setzt codeto in der Testumgebung auf. Du lieferst die Informationen, das codeto-Team übernimmt die Konfiguration. Ohne konkrete Vorgaben verwendet codeto Standardwerte:
- Standardarbeitszeiten der Firma
- Personen mit abweichenden Sollstunden (Teilzeit, spezielle Muster)
- Feiertage eintragen
- Zusätze / Zuschläge, projektgebunden (z. B. Samstagszuschlag)
- Zusätze / Zuschläge, mitarbeitergebunden (z. B. Pikett-Pauschale)
- Standard-Absenzen und allfällige spezielle Absenztypen
Sobald alles aufgesetzt ist, erhältst du von uns eine Mail mit allen Links zu den Testumgebungen. Damit:
- Die Mobile App auf dem Handy installieren (siehe Info-Box unten).
- Weitere Testpersonen informieren und den Zugang weitergeben.
Aus Erfahrung fällt das Testergebnis deutlich besser aus, wenn wir zum Start einen kurzen Call machen und die Testumgebung gemeinsam durchgehen. Einfach melden, wir organisieren das.
- Android: E-Mail-Adresse der Testpersonen ans codeto-Team senden, Freigabe erfolgt via Google Play.
- iOS: Zugang über Testflight, der Einladungs-Link kommt vom codeto-Team.
7. Eine realistische Woche nachstellen
Die Testwoche so realistisch wie möglich aufbauen:
- Servicemonteure: Woche mit vielen unterschiedlichen Buchungen pro Tag.
- Projektmitarbeitende: Woche auf ein bis zwei Projekten.
Rapporte sowohl aus der Mobile App als auch aus der Web-App erfassen. So sieht man, ob beide Wege für die Mitarbeitenden im Alltag funktionieren.
8. Spezialfälle gezielt testen
Damit im Produktivbetrieb keine Überraschungen kommen, lohnt es sich, die Ausnahmefälle bewusst abzubilden:
- Variable Zusätze / mitarbeitergebundene Zusätze, z. B. Pikett-Pauschale.
- Tageszulagen: Wer erhält sie, und gelten sie auf allen Projekten oder nur auf bestimmten?
- Spesen: hängen an einem einzelnen Rapport und sind damit projektbezogen.
9. Kontrolle der Rapporte im Test
Dieser Schritt ist zentral. Hier zeigt sich, ob die Daten so übermittelt und dargestellt werden, dass die Kontrolle im Alltag wirklich funktioniert. Nimm dir dafür bewusst Zeit.
Prüfe zuerst, wie die Rapporte kontrolliert werden sollen: pro Mitarbeitenden (ganze Woche) oder pro Projekt?
| Vorgehen | Empfohlene Ansicht |
|---|---|
| Kontrolle pro Mitarbeitenden / ganze Woche | Mitarbeitendenansicht oder Wochenansicht |
| Projektbezogene Kontrolle | Projektansicht |
Checkliste während der Kontrolle
- Sind alle benötigten Informationen direkt sichtbar (Stunden, Projekte, Zusätze, Spesen, Absenzen)?
- Lässt sich der Kontrollweg verständlich und effizient durchlaufen?
- Entspricht die Ansicht dem Ablauf, den die Vorgesetzten / das Sekretariat im Alltag brauchen?
- Gibt es Fälle (z. B. variable Zusätze, Tageszulagen), bei denen die Daten nicht auf Anhieb klar sind?
Falls etwas fehlt oder unklar ist, das codeto-Team beiziehen, bevor der Produktivbetrieb startet. Die Kontrollsicht lässt sich meist anpassen.
10. Weiterverarbeitung der Daten
Am Ende des Tests geht es darum, was nach der Visierung mit den Daten passiert: Lohnabrechnung, Verrechnung und Auswertungen. Zwei Wege:
- Mit Export-Schnittstelle: Die Daten fliessen automatisch in das Lohn- oder ERP-System. Diese Prüfung ist von aussen nicht einsehbar, deshalb gemeinsam mit dem codeto-Team durchgehen.
- Ohne Export-Schnittstelle: Die Auszüge und die Informationen pro Mitarbeiter prüfen und schauen, ob die Werte stimmen und für Lohnauszahlung sowie Verrechnung ausreichen.
Bei Unsicherheiten jederzeit das codeto-Team beiziehen, um die beste Kontroll- und Export-Strategie für euren Betrieb festzulegen.